Willkommen im Medienbereich des Ehrengasts Slowenien der Frankfurter Buchmesse 2023.
Gerne vermitteln wir bei Interesse Interviews mit dem Team und AutorInnen. Das Team stellt sich hier vor.
Thematische Newsletter:
1.12.2022: Slowenien und die Alpen
01.03.2023: Der slowenische Kinderbuchmarkt und der Internationale Frauentag
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Wichtige slowenische Neuerscheinungen im März + April: Lyrik: Cvetka Lipuš: Weggehen für Anfänger (Otto Müller) | Uroš Prah: Erdfall (Luftschacht) | Srečko Kosovel: Mein Gedicht ist mein Gesicht (Otto Müller) | Aleš Šteger: Atemprotokolle (Wallstein) | Tomaž Šalamun: Steine aus dem Himmel (Suhrkamp) | Philosophie: Slavoj Žižek: Die Paradoxien der Mehrlust (S. Fischer) | Sachbuch: Egon Pelikan: Tone Kralj und seine Kirchenfresken als Subversion des Faschismus (Hermagoras) | Literatur/Reise: Aleš Šteger: Ljubljana und Slowenien (Wagenbach) | Literatur: Jelka Ciglenečki (Hg.): Ereignis in der Stadt (Residenz) | Reise: Soul Places Slowenien (Reise Know-How) | Belletristik: Andrej Blatnik: Platz der Befreiung (Folio) | Bereits erschienen: Ana Marwan: Verpuppt (Otto Müller) | Helmut Luther: Slowenien. Eine Nostalgiereise nach Süden (Amalthea) | Greta Osredkar: 12 Schritte für die Umwelt (Hermagoras) | neu im Taschenbuch: Goran Vojnović: Unter dem Feigenbaum (btb) | Für Rezensionsexemplare, Interview- und sonstige Anfragen bitte Mail an: slowenien@literaturtest.de!
Annika Grützner, Sophie Radecker und Mathias VoigtLiteraturtest
Alte Jakobstraße 87/88
10179 BerlinTel. +49 (0)30-531 40 70-27
Fax +49 (0)30-531 40 70-99
slowenien@literaturtest.de
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Über den Ehrengast Slowenien
Das Projekt „Slowenien – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2023“ hat bereits in der Vorbereitungsphase zu einigen literarischen Übersetzungen aus dem Slowenischen ins Deutsche beigetragen, was mit gezielten Ausbildungsseminaren der slowenischen Buchagentur sowohl für VerlegerInnen als auch für ÜbersetzerInnen zusammenhängt. Slowenische KünstlerInnen treten vermehrt im deutschsprachigen Raum auf, womit sie auch international interessanter werden. Slowenien hat als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse auch die Möglichkeit, sich als ein grünes, nachhaltiges und sicheres Reiseziel zu präsentieren. Von Kulinarik, hervorragendem Wein bis hin zur langen Tradition der Bienenzucht.
Die Leseförderung und die Bedeutung des Deep Readings als kognitives Training in digital-flüchtigen Zeiten werden im Zentrum des slowenischen Auftritts stehen. Das zweite wichtige Thema werden Methoden und Wege des Rechteverkaufs aus kleinen Märkten im globalen Kontext bilden. Das Herzstück des slowenischen Programms wird die Lyrik darstellen, da sie historisch gesehen und bis zur heutigen Zeit eng mit dem Kern der slowenischen Identität verbunden ist. Es gibt keine erfolgreiche Literaturvermittlung ohne ÜbersetzerInnen und im Sinne des Slogans der Frankfurter Buchmesse 2022 „Translate. Transfer. Transform.“ möchten wir den Übersetzerinnen und Übersetzern besonders viel Aufmerksamkeit schenken – auch mit der Verleihung des Fabjan-Hafner-Preises. Nicht zu vergessen ist die psychoanalytische Schule aus Ljubljana mit Mladen Dolar, Alenka Zupančič und Slavoj Žižek sowie die Kinder- und Jugendliteratur mit hervorragenden IllustratorInnen, die sich auch im Rahmen des slowenischen Gastlandauftrittes in Bologna 2024 vorstellen werden.
Der Slogan „Waben der Worte“ verbindet die traditionelle Bienenzucht mit abstrakten Modellen der digitalen Vernetzung in der heutigen Welt. Die meistverbreitete und einzige geschützte autochthone Bienenart in Europa ist die Krainer Biene, benannt nach dem ehemaligen Land Krain der Habsburgermonarchie. Slowenien war der Impulsgeber für den Weltbienentag der UNESCO am 20. Mai. Der slowenische Dichter Srečko Kosovel (1904–1926) spricht in einem Gedicht von der „Wabe der Menschheit“, die uns alle verbindet. Die Struktur der Waben symbolisiert die Einbindung Sloweniens in europäische und globale Kontexte, vor allem die guten Beziehungen zu den Nachbarländern Österreich, Italien, Kroatien und Ungarn. Auf der sprachlichen Ebene symbolisiert jede Wabenzelle einzelne Wörter, die, in einer Wabe vereint, einen (literarischen) Text ergeben. Und wie es Juergen Boos bei der Pressekonferenz im Oktober 2022 so schön formulierte, begeben sich die slowenischen AutorInnen immer wieder ins Ausland, um neue Inspiration zu finden und nach Hause zu tragen. Die Wabe hütet etwas Kostbares, Süßes, auch Überlebenswichtiges.