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Bauakademie Berlin
In der historischen Mitte Berlins ersteht eines der schönsten Gebäude wieder
neu - zumindest als Attrappe. Zwei bis drei Jahre soll mit der Schaufassade, in
deren Umfeld auch ein vielfältiges Programm stattfinden wird, für den
Wiederaufbau des Schinkelschen Meisterwerkes geworben werden.
Literaturtest hat für dieses Projekt die Pressearbeit übernommen. Dazu gehört
das Erstellen von Pressemitteilungen, die Betreuung der Journalisten, die
Organisation von Pressekonferenzen.
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Pressemitteilung vom 21. August 2007
Bauakademie / Fotoausstellung
"Schinkel, Persius und Stüler. Das architektonische Werk heute"
Vom 23. August 2007 bis 13. Oktober 2007 wird im Roten Saal der Bauakademie eine Fotoausstellung zu sehen sein. Sie zeigt in wunderschönen Schwarzweiß-Aufnahmen von Hillert Ibbeken Bauwerke der berühmten Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Ludwig August Stüler.
Damit wird der Rote Saal, ein originalgetreu wiedererrichteter Raum der Schinkelschen Bauakademie, erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
In der Ausstellung sind mehr als 50 Fotografien der noch heute existenten Gebäude von Schinkel, Persius und Stüler zu sehen. Ein Katalogheft, das im Roten Saal erhältlich ist, beleuchtet das Wirken der großen Berliner Baumeister.
Prof. Hans Kollhoff, Präsident der Internationalen Bauakademie Berlin, der Initiatorin der Ausstellung, nennt sie eine "Aufforderung innezuhalten und noch einmal genau hinzusehen, um diese große Berliner Architekturtradition als wohl letzte kompromisslos architektonische Konvention zu begreifen - an einem Ort, der wie kein anderer die Schinkel-Schule symbolisiert."
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei, das Katalogheft zum Preis von fünf Euro erhältlich. Geöffnet ist von Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis
16 Uhr.
Die Ausstellung:
"Schinkel, Persius und Stüler. Das architektonische Werk heute"
Ausstellung mit Fotografien von Hillert Ibbeken. Veranstaltet von der Internationalen Bauakademie Berlin
Ort:
Bauakademie, Roter Saal, Schinkelplatz, 10117 Berlin
Öffnungszeiten:
23.8.07-13.10.07
Dienstag-Freitag 10-18 Uhr
Samstag 10-16 Uhr
Der Eintritt ist frei. Das Katalogheft zur Ausstellung kostet 5 Euro.
Pressemitteilung vom 22. August 2007
Vattenfall Europe neuer Sponsor der Schaufassade der Bauakademie
Engagement für den Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie
Die Internationale Bauakademie Berlin (IBB) gab heute in Berlin den neuen Partner für die Schaufassade der Bauakademie bekannt: Die Vattenfall Europe AG wird in Zukunft das Projekt zum Wiederaufbau der Bauakademie am Schinkelplatz in Berlin-Mitte unterstützen. Bei einer Pressekonferenz im wiederhergestellten Roten Saal der Bauakademie präsentierten Dr. Hans-Jürgen Meyer, Finanzvorstand der Vattenfall Europe AG, und Prof. Hans Kollhoff, Präsident der IBB, die neuesten Entwicklungen und Pläne für den Fortgang des Vorhabens. Zudem wurde ein Plakat an der Fassade vorgestellt, das auf das Engagement von Vattenfall Europe aufmerksam macht.
"Wir freuen uns sehr, den Wiederaufbau der Bauakademie zu unterstützen. Das Gebäude ist sowohl architektonisch als auch historisch von großer Bedeutung für Berlin. Mit unserem Engagement hoffen wir, auf das Projekt aufmerksam zu machen und im Idealfall noch weitere Partner für den Wiederaufbau zu gewinnen", sagte Hans-Jürgen Meyer.
Ebenfalls zufrieden zeigte sich Hans Kollhoff über die zukünftige Zusammenarbeit: "Die Unterstützung von Vattenfall ermöglicht uns, die Maßnahmen für den Wiederaufbau schnell und effektiv weiterzuführen."
Vattenfall löst den langjährigen Sponsor Mercedes-Benz ab, dank dessen Hilfe unter anderem die originalgetreue Errichtung eines Innenraums, des Roten Saales, möglich wurde. Das Unternehmen hatte das von der Internationalen Bauakademie Berlin initiierte Projekt zum Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie von Beginn an für vier Jahre unterstützt.
Die Schinkelsche Bauakademie wurde von 1831 bis 1835 errichtet. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, sollte sie zunächst wieder aufgebaut werden. 1962 beschloss die Regierung der DDR, das Gebäude abzureißen, um Platz zu schaffen für das Außenministerium. Die Schaufassade in der Originalkubatur wirbt seit 2004 für den Wiederaufbau der Bauakademie.
Pressemitteilung vom 26. Juli 2007
Bauakademie - Staffelübergabe im Sponsoring
Zum 1. August 2007 übergibt Mercedes-Benz, bisheriger Hauptsponsor der Schaufassade der Bauakademie am Werderschen Markt in Berlin, den Staffelstab an einen Nachfolger. Mercedes-Benz hatte das von der Internationalen Bauakademie Berlin initiierte Projekt zum Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie von Beginn an unterstützt.
"Wir danken Mercedes-Benz sehr für das großartige Engagement, das sogar noch einmal außerplanmäßig verlängert worden ist", sagt Hans Kollhoff, Präsident der Internationalen Bauakademie Berlin.
Mercedes-Benz hatte unter anderem für die originalgetreue Errichtung eines Innenraums der Bauakademie gesorgt. Der Rote Saal wird heute als Veranstaltungsraum genutzt. Daneben zog Mercedes-Benz mit einem vielfältigen Filmprogramm, das auf einer Großleinwand präsentiert wurde, zahlreiche Besucher an die Schaufassade.
In diesen Tagen wird die Projektionsleinwand abgebaut und macht einem Informationssystem Platz, das der neue Hauptsponsor für sich nutzen will. Dessen Engagement ist für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren vorgesehen. In dieser Zeit werden die Planungen zum Wiederaufbau der Bauakademie und die Verhandlungen zu seiner Finanzierung abgeschlossen sein. Sollten diese Vorbereitungen schneller vonstattengehen, wird die Schaufassade entsprechend früher abgebaut. Mitte August werden die Internationale Bauakademie Berlin und der neue Hauptsponsor in einer Pressekonferenz Bilanz ziehen und über künftige Aktivitäten informieren.
Die Schinkelsche Bauakademie wurde von 1831 bis 1835 errichtet. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, sollte sie zunächst wieder aufgebaut werden. 1962 beschloss die Regierung der DDR, das Gebäude abzureißen, um Platz zu schaffen für das Außenministerium. Die Schaufassade in der Originalkubatur
wirbt seit 2004 für den Wiederaufbau der Bauakademie.
Pressemitteilung vom 30. September 2005
Pressekonferenz im "Roten Saal" zu Aufbauplänen und Nutzungskonzept
Anlässlich der Fertigstellung des "Roten Saals" im Inneren der Schaufassade der Bauakademie fand heute eine Pressekonferenz statt.
Hans Kollhoff, Präsident der Internationalen Bauakademie Berlin, dankte den Sponsoren, die den Bau des Saals ermöglicht haben. Der Raum wird ab Oktober bei Ausstellungen und Veranstaltungen für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Zunächst wird man auch bei den noch anstehenden Verputz- und Verzierungsarbeiten zuschauen können.
Weitere Themen der Pressekonferenz waren Pläne zum Aufbau und dessen Kosten sowie zur künftigen Nutzung der Bauakademie.
Baubeginn wird 2007 sein. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant. Die Baukosten wurden mit 25 Millionen Euro beziffert. Finanziert werden soll der Bau durch ein Spendenkonzept, das auf die breite Beteiligung der Bevölkerung einerseits und das Engagement von Großsponsoren andererseits setzt. Hans Kollhoff präsentierte einen roten Backstein, der mit dem Kopf Karl Friedrich Schinkels verziert ist. Zum Preis von 25 Euro wird dieser Stein über die Internetseite des Projektes, www.probauakademie.de, bestellbar sein. Zudem ist der Backstein erhältlich, wenn im "Roten Saal" Ausstellungen oder Veranstaltungen stattfinden. Die Steine sind nummeriert. Außerdem ist der Schriftzug "Internationale Bauakademie Berlin" eingeprägt.
Auch in der neuen Bauakademie wird es im Erdgeschoss Läden geben. Eine weitere Vermietung ist nicht vorgesehen. In der Bauakademie soll es nur um Architektur gehen. Dabei wolle man nicht mit den bestehenden Architekturfakultäten in der Stadt konkurrieren, so Hans Kollhoff. Vielmehr soll es Kooperationen geben. Für die Internationale Bauakademie Berlin geht es um die Rückbesinnung auf das Architektonische, um Praxisnähe in Schinkelscher Tradition.
Die Schinkelsche Bauakademie wurde von 1831 bis 1835 errichtet. Im Zweiten
Weltkrieg beschädigt, sollte sie zunächst wieder aufgebaut werden. 1962
beschloss die Regierung der DDR, das Gebäude abzureißen, um Platz zu schaffen
für das Außenministerium. Bis 2007 wirbt die Schaufassade - ermöglicht durch
Mercedes-Benz - für den Wiederaufbau der Bauakademie.
Pressemitteilung vom 22. Oktober 2004
Bauakademie Berlin – ein Innenraum entsteht
Am Montag, dem 25. Oktober 2004, beginnen die Arbeiten am ca. 200 Quadratmeter großen Innenraum der Schaufassade der Bauakademie. Der Raum, der von der Nord- seite her zugänglich sein wird, entspricht einem Saal aus dem ersten Obergeschoss der Bauakademie. Wände und Decke werden aus Ziegeln gemauert, drei Sandsteinsäulen tragen ein aufwendiges Kappengewölbe. Der Raum wird mit einem Parkettboden versehen, die hochwertigen Fenster werden aus Eichenholz gefertigt, und die Wände werden Malereien zieren. Ausgeführt werden die Arbeiten von den besten Lehrlingen aus Berlin und Brandenburg unter Anleitung des "Bildungsvereins Bautechnik".
Hans Kollhoff, Präsident der Internationalen Bauakademie Berlin (IBB), über das Vorhaben: "Wir wollen zeigen, wie Schinkel gebaut hat und wie Schinkel rekonstruiert werden kann. Unser Dank gilt den Sponsoren, allen voran Mercedes-Benz, die mit uns die Begeisterung für Schinkels Meisterwerk teilen." Das Projekt ist als "Schaubaustelle" geplant, so dass die Besucher den Baufortschritt beobachten können. Die Arbeiten wer- den voraussichtlich Anfang des Jahres 2005 abgeschlossen sein. Der Innenraum kann dann für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden.
Im August dieses Jahres wurde die Schaufassade in den Originalmaßen der Bauakademie eröffnet. Anlässlich der Feier lobte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit: "Was an dem Bemühen um den Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie besonders beein-druckt, ist der Elan, mit dem sich Berlins Bürgerschaft für ihre Stadt engagiert." Die Reali-sierung wurde durch Mercedes-Benz ermöglicht. Die Schaufassade mit der integrierten Leinwand, auf der täglich architekturbezogene Filme gezeigt werden, und der Innenraum sollen bis mindestens Herbst 2006 stehen bleiben. Bis dahin sollen Investoren aus dem In- und Ausland gewonnen werden, die den originalgetreuen Wiederaufbau des Gebäudes unterstützen.
Die Schinkelsche Bauakademie wurde von 1831 bis 1835 errichtet. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, sollte sie zunächst wieder aufgebaut werden. 1962 beschloss die Regierung der DDR, das Gebäude abzureißen, um Platz zu schaffen für das Außenministerium. Seit August 2004 wirbt die Schaufassade für den Wiederaufbau der Bauakademie.
Pressemitteilung vom 11. August 2004
Bauakademie Berlin – Feierliche Eröffnung der Schaufassade
Die Schinkelsche Bauakademie ist in die historische Mitte Berlins zurückgekehrt – zunächst als Schaufassade. Heute um 20 Uhr findet am Werderschen Markt die feierliche Eröffnung statt. Erwartet werden 400 geladene Gäste, darunter der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.
Die aufwendige Gerüstkonstruktion mit bedruckten Planen in den Originalmaßen von 46 x 46 x 21 Metern wurde durch die finanzielle Unterstützung von Mercedes-Benz ermöglicht. Besonderheit ist eine Projektionsleinwand von 12 x 16 Metern an der Nordseite der Fassade. Initiator des Projektes ist die Internationale Bauakademie Berlin, zu deren Mitgliedern namhafte Architekten sowie kulturelle
Institutionen der Stadt Berlin gehören. Für den Architekten Hans Kollhoff, Präsident der Internationalen Bauakademie Berlin, hat sich ein Traum erfüllt: "Nun können wir den Berlinern und den Gästen der Stadt zeigen, wie Schinkels Bauakademie einmal ausgesehen hat. Wir möchten uns auch noch einmal ganz herzlich beim Sponsor bedanken. Ohne Mercedes-Benz hätten wir dieses Projekt nicht realisieren
können."
Mindestens zwei Jahre soll die Schaufassade stehen bleiben, um für den originalgetreuen Wiederaufbau der Bauakademie zu werben. Bis dahin sollen Investoren aus dem In- und Ausland gewonnen werden. Denn Bedingung der Stadt Berlin, der Internationalen Bauakademie Berlin das Gelände am ehemaligen Schinkelplatz zu überlassen, war: Ein möglicher Wiederaufbau darf den Steuerzahler keinen Cent kosten.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, der ein Grußwort an die Gäste der Eröffnung richten wird, zeigt sich vor allem über eine Sache erfreut: "Was an dem Bemühen um den Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie besonders beeindruckt, ist der Elan, mit dem sich Berlins Bürgerschaft für ihre Stadt engagiert."
Heute Abend wird auch ein eigens für die Schaufassade produzierter Film Premiere haben:
"Vom Bauhaus zur Bauakademie". Der Film ist 20 Minuten lang und wird vom 12. August bis voraussichtlich Ende September täglich ab 21.30 Uhr mit Wiederholungen gezeigt werden.
Vom 13. August bis voraussichtlich Ende September wird außerdem jeden Freitag ab 21.50 Uhr Jacques Tatis "Mon oncle" (im Original mit englischen Untertiteln) laufen. Der Eintritt ist frei. Weitere Veranstaltungen sind in Planung.
Die Schinkelsche Bauakademie wurde von 1831 bis 1835 errichtet. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, sollte sie zunächst wieder aufgebaut werden. 1962 beschloss die DDR-Regierung, das Gebäude abzureißen, um Platz zu schaffen für das Außenministerium. Dieses wurde 1995 ebenfalls abgetragen. 2001 entstand zunächst eine "Musterecke" der Bauakademie. Im August 2004 wurde die Schaufassade fertig gestellt.
Pressemitteilung vom 16. Juni 2004
Bauakademie Berlin – Hans Kollhoff präsentiert Programm und Sponsor für die
Schaufassade
Heute fand in den Räumen des Vereins Internationale Bauakademie Berlin ein Pressegespräch statt. In diesem Gespräch dankte Vereinspräsident Hans Kollhoff der DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland. Sie ist Sponsor der Schaufassade und ermöglicht auch die Realisierung eines auf mindestens zwei Jahre
angelegten Programms. So werden auf der in die Schaufassade integrierten Projektionsleinwand ab August Filme gezeigt, die sich auf unterschiedliche Weise mit Architektur auseinandersetzen. Geplante Themen sind zum Beispiel: »Bauakademie und Bauhaus« und »Monumentalität in der Architektur«.
Hans Kollhoff sagte: »Es freut uns besonders, dass es uns gelungen ist, einen solchen Sponsor zu gewinnen. Durch die Initiative der DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland ist es uns möglich, für den Wiederaufbau der Bauakademie zu werben, für ein Vorhaben, das Ausstrahlung weit über die Grenzen
Berlins besitzt.« Wie sich der Sponsor im Umfeld der Schaufassade präsentieren wird, steht noch nicht ganz genau fest. Klar ist jedoch: Alle Maßnahmen werden sich harmonisch in das ästhetische Gesamtkonzept einfügen.
Neben Hans Kollhoff hatten auf dem Podium auch Hans Stimmann, Senatsbaudirektor von Berlin, und Peter-Klaus Schuster, Generaldirektor der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz, Platz genommen. Die Stadt Berlin hatte dem Verein das Grundstück, auf dem früher die Bauakademie stand, zur Verfügung gestellt –
mit der Auflage, dass die Schaufassade und ein möglicher Wiederaufbau den Steuerzahler nichts kosten werden.
Peter-Klaus Schuster berichtete vom Beitrag der architektonischen Sammlungen der Stadt zu dem Programm, das die Berliner und ihre Gäste erwartet. Anfang August werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Mitte August wird es eine feierliche Eröffnungsveranstaltung geben.
Die Bauakademie wurde von 1832 bis 1835 zwischen Kupfergraben und Friedrichswerderscher Kirche, direkt gegenüber dem Stadtschloss, als roter Ziegelbau errichtet. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, sollte die Bauakademie zunächst wieder aufgebaut werden. 1962 beschloss die DDR-Regierung, das Gebäude abzureißen,
um Platz zu schaffen für das Außenministerium. Dieser Bau wurde 1995 ebenfalls abgetragen. Seither ist das Grundstück der Bauakademie wieder frei. 2001 wurde dort vom Bildungsverein Bautechnik die »Musterecke« errichtet. Im Mai 2004 begannen die Arbeiten an der Schaufassade, die in den Originalmaßen von 46 x
46 x 21 Meter errichtet wird. Besonderheit der Gerüstkonstruktion ist eine integrierte Projektionsfläche von 16 x 12 Metern.
Pressemitteilung vom 3. Mai 2004
Die Bauarbeiten für die Schaufassade der Bauakademie Berlin haben begonnen.
In der Mitte Berlins haben die Arbeiten an der Schaufassade der Bauakademie Berlin begonnen. Ein aufwendiger Gerüstbau in den Originalabmessungen, versehen mit bedruckten Planen, wird einen lebendigen Eindruck von der Wirkung des Schinkelschen Meisterwerks vermitteln.
Mit der Aktion sollen Berliner und Gäste der Stadt für den Bau begeistert werden. Außerdem soll die "provisorische Bauakademie" potenzielle Investoren davon überzeugen, eines der schönsten Gebäude des alten Berlin in die Stadtmitte zurückzuholen. Ermöglicht wird das Projekt durch die Unterstützung
eines großen Industriekonzerns.
2001 war der Verein Internationale Bauakademie Berlin mit dem Ziel gegründet worden, die Bauakademie wieder aufzubauen. Und nun können sich die Mitglieder einen ersten Traum erfüllen: Maximal drei Jahre lang soll eine Schaufassade die Berliner und ihre Gäste neugierig machen auf Schinkels Akademie. Diese Zeit will der Verein nutzen, um nationale und internationale Investoren für den Wiederaufbau zu gewinnen. "Wir wollen Interesse für ein Bauwerk wecken, das für höchste architektonische Qualität steht. Mit dem Wiederaufbau schaffen wir zudem in Berlin einen einzigartigen Ort der lebendigen Diskussion zum Thema Architektur", sagt Professor Hans Kollhoff, Architekt und Präsident des Vereins.
Die Bauakademie wurde von 1832 bis 1835 zwischen Kupfergraben und Friedrichswerderscher Kirche, direkt gegenüber dem Stadtschloss, als roter Ziegelbau errichtet. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, sollte die Bauakademie zunächst wieder aufgebaut werden. 1962 beschloss die DDR-Regierung, das Gebäude abzureißen, um Platz zu schaffen für das Außenministerium. Dieser Bau wurde 1995 ebenfalls abgetragen. Seither ist das Grundstück der Bauakademie wieder frei. 2001 wurde dort vom Bildungsverein Bautechnik die "Musterecke" errichtet.
Der Gerüstkubus wird nach und nach eine imposante Gestalt annehmen. Zirka sechs
bis acht Wochen dauert der spektakuläre Aufbau der 46 x 46 x 21 Meter großen
Attrappe. Besonderheit der Gerüstkonstruktion ist eine integrierte Projektionsfläche
von 16 x 12 Metern. Die ab Juni geplanten Veranstaltungen sind bis jetzt noch ein Geheimnis: "Wir arbeiten mit großem Elan an einem interessanten Programm, verraten wird aber noch nichts", so Vereinspräsident Hans Kollhoff.
Pressefotos können Sie hier bestellen: www.literaturtest.de/pr/unterneh/bauakademie.html.
Kontakt:
Mathias Voigt, Literaturtest, Monbijouplatz 10, 10178 Berlin
Tel. 030-531 40 70-10, Fax 030-531 40 70-99
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